Es hörte sich eigentlich harmlos an, wir mögen doch 7 Hunde übernehmen, der Mann sei arm und krank, die Hunde seien in keinem guten Zustand, aber sehr freundlich.

Die ersten Fotos zeigten schon untergewichtige Hunde, einen Hund mit schweren Fellschäden. Wir fanden Plätze für die Hunde und unsere 

Tierschutzfreundin Domi holte die Hunde ab.

Sie war fassungslos, über das, was sie vorfand – ein verdrecktes Loch, zum Skelett abgemagerte Hunde, voller Parasiten, Tumore, alle Hunde mit Hautschäden (wohl teilweise durch die Flöhe) und ein Mistkerl, der auch noch bemitleidet werden wollte.

Domi hat mir Fotos der Hunde und des alten „Zuhauses“ geschickt. Ich würde so gerne einen Wutanfall bekommen, aber es geht nicht. Ich sitze wie erstarrt vor diesen Fotos und überlege nur, wie wir diesen armen gequälten Kreaturen die Chance einräumen können, 

endlich ein würdiges Leben zu führen.

Die Hunde sind eingeschüchtert und letztlich allein durch den Hunger traumatisiert (eine Hündin hat versucht, die Tapete von der Wand zu fressen), aber sie haben die Fähigkeit, im HIER und JETZT zu leben und sobald sie gesundheitlich so weit hergestellt sind, wie es möglich ist, werden sie beginnen, ihr neues Leben zu genießen.

Wir müssen uns also darauf konzentrieren, ihnen bei der Bewältigung der gesundheitlichen Probleme zu helfen. Alle Hunde werden an Vitamen B12-Mangel leiden, alle Hündinnen müssen kastriert werden einschl. Entfernung der Milchleisten mit den Tumoren, auch die Rüden müssen kastriert werden, einer hat durch Prostataprobleme schon keinen Kot absetzen können und wir hoffen, dass er die nächste Nacht überlebt. Bei allen Hunden steht eine Zahnsanierung an, sie haben allesamt Hautprobleme, sicherlich durch Flöhe, aber bei einem der Hunde besteht der Verdacht auf Demodex-Milben. Sie müssen mit speziellen Shampoos gebadet werden, sie brauchen Medikamente zum Wiederaufbau der Darmflora, für alle Hunde muss ein großes Blutbild erstellt werden. Sicherlich sind noch gar 

nicht alle erforderlichen Maßnahmen absehbar.

Alle 7 Hunde sind in einem familiären Rahmen untergebracht – ihre Zukunft hat genau jetzt begonnen. Wir brauchen aber Ihre finanzielle Unterstützung, um all das bezahlen zu können.

 

Empfänger:   JOSHI-die 2. Chance, Tierschutzverein e.V.

IBAN:   DE29 2307 0700 0900 8848 00Bank:              Deutsche Bank Lübeck

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Bitte helfen Sie uns, 

auch diesen Hunden helfen zu können.